ES GIBT SO VIEL LIEBE AUF DER WELT 

Offensichtlich gibt es aber auch viel mehr als nur Schmuck zu Hochzeiten und Verlobungen. Wahre Liebe kennt keine Grenzen und dasselbe kann man von Hochzeitstraditionen behaupten. Auf der ganzen Welt symbolisieren kulturelle Bräuche die selige Zweisamkeit des glücklichen Brautpaars - zumeist auf eine sehr unterhaltsame Weise. Von nah und fern haben wir ein paar dieser festlichen Bräuche zusammen getragen. Sie mögen sich sehr von unserer eigenen Kultur unterscheiden, aber bei aller Verschiedenheit teilen sie das eine, romantische Thema: die Liebe.

SCANDINAVIen
Die Tradition des gestohlenen Kusses

In den skandinavischen Ländern ist es den Gästen nicht nur erlaubt, die Braut und den Bräutigam zu küssen - es wird sogar erwartet! Jedes Mal wenn die Braut hinaus geht, um sich die Nase zu pudern, stehen die weiblichen Gäste Schlange, um den Bräutigam zu küssen. Und so geht es umgekehrt auch der Braut, sobald ihr Mann den Raum verlässt.

Frankreich
ein Töpfchen für das Brautpaar

Eine sehr französische Tradition beinhaltet faszinierenderweise einen Nachttopf, der dem Paar am Ende des Hochzeitsempfangs vorgesetzt wird. Die Neuvermählten müssen aus diesem Topf Essen, um für die Hochzeitsnacht wieder zu Kräften zu kommen. Der Inhalt besteht aus den Resten der alkoholischen Getränke oder aus mit Schokolade überzogenen Bananen in einer Pfütze aus Champagner.  

Deutschland
Ordnung muss sein

Die Deutschen sind für Ordnung und Sauberkeit bekannt. Daher ist es wenig verwunderlich, das nach einem deutschen Brauch die Braut und der Bräutigam gemeinsam die Scherben des Porzellans beseitigen, das ihre Gäste auf dem Boden zerschmettert haben, um böse Geister zu vertreiben. Diese team-orientierte Tradition lehrt die Neuvermählten wie man in einer Ehe zusammen arbeitet und gemeinsam Hindernisse überwindet.

CHINA
Blattschuss!

Ganz im Geiste Amors schießt in der chinesischen Yugur-Kultur der Bräutigam drei Pfeile mit dem Bogen auf seine Braut - natürlich ohne Pfeilspitzen. Nach dieser Tat sammelt er die Pfeile auf und zerbricht sie, um auf diese Weise seiner besseren Hälfte die ewige Liebe zu erklären. 

Kongo
Eine ernste Sache

Denken Sie nicht einmal daran zu lächeln, wenn Sie in der Republik Kongo sagen: ja, ich will. Kongolesische Brautpaare müssen ihre Aufregung den ganzen Hochzeitstag lang beherrschen. Vom Aufstehen am Morgen über die Zeremonie bis zum Hochzeitsempfang ist es dem glücklichen Paar strikt untersagt, auch nur einmal zu lächeln, denn das würde bedeuten, dass sie ihr Gelübde nicht ernst meinen.

Russland
Das Großmaul der Familie

Frischvermählte Russen teilen sich traditionell ein süßes Hochzeitsbrot, Karavaya genannt. Es ist mit Ornamenten in Form von Weizen und verschlungenen Ringen dekoriert, was Wohlstand und Treue symbolisieren soll. Der Ehepartner, dem es gelingt ohne den Gebrauch seiner Hände das größte Stück herauszubeißen, gilt als das künftige Oberhaupt der neuen Familie.

INDIen
Was ist Schmuck?

Wir von OLE LYNGGAARD COPENHAGEN schätzenbden natürlichen Look, aber dieser Brauch lässt nicht viel Raum für unseren Schmuck! Direkt vor der Hochzeit umgibt sich die indische Braut traditionell mit ihren besten Freundinnen, und gemeinsam verbringen diese Frauen Stunden damit, ihre Haut akribisch mit tattoo-artigen Mustern aus Mendhi, einer Hennafarbe zu bemalen. Diese aufwändige Haut-Kunst hält etwa zwei Wochen, was leider jeglichen anderen Schmuck irgendwie überflüssig macht.

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